Stromausfall: Was tun? Die Schritt-für-Schritt-Checkliste

Blackouts sind das realistischste Krisenszenario — das Netz wird zunehmend belastet. Diese Checkliste deckt die ersten Minuten, den ersten Tag und mehrtägige Ausfälle ab.

Erste 15 Minuten

Prüfen, ob lokaler oder flächendeckender Ausfall (Straßenlaternen, Nachbarn). Netzbetreiber informieren. Kühlschrank/Gefrierfach geschlossen halten — voller Gefrierschrank hält 48 h, halb voller 24 h.

Beleuchtung

LED-Stirnlampen schlagen Taschenlampen (freie Hände). Kerzen sind Brandrisiko — nur unter Aufsicht. Kurbel-/Solar-Radios informieren ohne Batterieverbrauch.

Wärme halten

Ein Raum, Türen schließen, Zwiebelprinzip, Schlafsäcke. Niemals Grills oder Generatoren in Innenräume — Kohlenmonoxid tötet unbemerkt.

Lebensmittelsicherheit

Kühlschrank: max. 4 h. Gefrierfach: 24–48 h. Im Zweifel wegwerfen. Erst das Verderbliche kochen; No-cook-Vorrat halten.

Strom-Lösungen

Powerbanks (vorab geladen), Solar-Lader als Backup. Für medizinische Geräte: kleine Powerstation passend zum realen Verbrauch.

Längere Ausfälle (3+ Tage)

Wasser: Leitungen können ausfallen — 3 L pro Person und Tag lagern. Bargeld: Kartenterminals brauchen Strom. Auch Zapfsäulen sind elektrisch.

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