Vorrat richtig lagern: Notvorrat anlegen & rotieren

Ein funktionierender Notvorrat wird nicht einmal gekauft, sondern rotiert. Das FIFO-Prinzip (first in, first out) ist das ganze Geheimnis: Neue Ware hinten rein, ältere Dosen nach vorn und in die Alltagsküche.

Das 3-Stufen-System

1) Alltagsvorrat (2 Wochen normales Essen), 2) Notvorrat (4 Wochen ohne Kochen und Schnellkochen), 3) Langzeitlagerung (6–12 Monate: Reis, Haferflocken, Konserven, Hülsenfrüchte).

Beste Lagereigner

Weißer Reis und Getreide (10+ Jahre kühl, dunkel, trocken), Honig und Zucker (praktisch unbegrenzt), Konserven (2–5 Jahre, MHD ≠ ungenießbar), Nudeln (3+ Jahre), Kaffee, Brühe, Speiseöl (jährlich rotieren).

Lagerbedingungen

Kühl (10–18 °C), dunkel, trocken, nicht auf dem Boden. PET-Flaschen und Papierverpackungen ziehen Schädlinge – besser Gläser, Dosen oder lebensmittelechte Eimer mit Deckel. Vierteljährlich prüfen: bombierte Dosen, undichte Deckel, Lebensmittelmotten.

Rotation ohne Verschwendung

Einmal pro Quartal eine „Vorratswoche“: eine Woche ausschließlich aus dem Bestand kochen, dann auffüllen. So bleibt der Vorrat frisch, die Rezepte werden getestet und echte Lücken sichtbar (Gewürze? Salz? etwas für die Moral?).

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✍️ Reviewed by our preparedness editorial team

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