Notfallkommunikation, wenn Netze ausfallen

Mobilfunknetze fallen im Krisenfall zuerst aus — Überlastung oder Stromausfall an den Funkmasten. Der Plan: empfangsunabhängige Information (Radio) und ein Familien-Kommunikationsplan ohne Netz.

Notfallradio = Grundausrüstung

Ein Kurbel- oder Batterie-Radio empfängt UKW/MW auch bei Totalausfall. DAB+-Geräte fallen mit dem Sendestrom aus; analoges UKW ist robuster.

Smartphone als Notfallgerät

Stromsparmodus früh aktivieren. Wichtige Nummern zusätzlich auf Papier. Offline-Karten (OSM-basiert) der Region vorab herunterladen.

Familien-Kommunikationsplan

Vereinbare eine Verwandte weit weg als Hub-Person — bei regionalen Ausläufen funktionieren Ferngespräche oft noch. SMS kommt vor Anrufen durch, wenn Netze überlastet sind.

Wenn alles ausfällt

Batterie- oder Kurbelradios bleiben letzte Option. Für Ambitionierte: Amateurfunk (lizenzfreie Varianten existieren) reicht über jedes Netz hinaus.

Informationsquellen offline notieren

Lokale Notfall-Sender und Behörden-Websites jetzt notieren — in der Krise willst du nicht recherchieren.

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